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1 zu 1 Coaching – Ein Erfahrungsbericht

1 zu 1 Coaching - Ein Erfahrungsbericht

Vor ca. einem Jahr wurde die Trainingsinsel bei uns eingeführt und wie viele andere Kollegen auch, war ich am Anfang ein wenig skeptisch. Können 12 (inzwischen sind es 15) Minuten pro Woche wirklich etwas bewirken? Lohnt sich das? Soll ich dafür meine wertvolle Freizeit opfern? Oft hörte ich auch Aussagen wie: Ich mache sowieso schon viel Sport, wieso sollte ich da noch bei der Arbeit trainieren? Oder: Ich bin so unsportlich, das schaffe ich nicht. Oder: Schwitzt man da nicht viel zu sehr?

Ich persönlich gehöre eher zur sportlichen Fraktion und versuche, mich möglichst täglich zu bewegen. Gerade in stressigen Phasen oder im Winter fehlt aber oft die Zeit oder die Motivation, abends noch ins Fitnessstudio zu gehen oder eine Runde zu joggen (kalt, nass, dunkel).

15 Minuten Auszeit vom Schreibtisch

Die Trainingsinsel hilft mir auch an solchen Tagen dabei, mich zu bewegen – auch wenn es nur ein kleines bisschen ist. Eine kleine Auszeit vom Schreibtisch – Muskeln beanspruchen, entspannen, dehnen. Das Ganze ohne „Anreise“, nur ein paar Schritte von meinem Schreibtisch entfernt. Einfacher geht es nicht. Und ja, 15 Minuten bringen schon wirklich viel. Selbst nach einer kleinen Einheit fühlt man sich richtig fit und wach. Je nach Übung und Trainingsintensität kann man bis zu 200 Kalorien in 15 Minuten verbrennen. Wer sich nicht für sportliche Betätigung am Morgen begeistern kann, legt seine Einheit einfach auf den Nachmittag und fährt danach nach Hause.

Persönliche Beziehung zu den Trainern

Ein weiterer Vorteil ist: Mit der Zeit baut man eine persönliche Beziehung zu den Trainern auf. Andi und Yvette gehen individuell auf jeden Einzelnen ein und passen das Training entsprechend der körperlichen Konstitution an. Sie kennen unsere Schwachstellen und wissen, was man durch spezielle Übungen verbessern kann oder welche Bereiche man trainieren sollte. Durch gezielte Präventionsübungen lassen sich garantiert einige Fehlhaltungen, Verspannungen oder Schmerzen verhindern. Im Akutfall helfen Massagestab und Black Roll.

Beide Trainer haben sehr unterschiedliche Trainingsstile – bei Yvette komme ich in den 15 Minuten oft an meine Grenzen und vor allem ins Schwitzen. Das ist kein Problem, da man im benachbarten Sanitätsraum vor dem Training schnell in sein Sport-Shirt schlüpfen kann. Yvette achtet bei jeder Übung ganz exakt auf die korrekte Körperhaltung und -spannung sowie auf die perfekte Durchführung. Wenn man denkt, eine Übung sei schwierig, kennt sie eine noch viel anspruchsvollere Variante (Ein Beispiel: Schulterbrücke mit einem Fuß auf dem Gymnastikball, der andere Fuß in der Luft, die Hüfte auf- und absenken, gleichzeitig die Hände über den Kopf bewegen). Bei Andi ist das Training ein wenig ruhiger und entspannter – zu ihm gehe ich gerne für eine 30-minütige Einheit. Dabei bleibt auch immer ein wenig Zeit, sein fundiertes Fachwissen in Anspruch zu nehmen, ihn über neue Trainingsformen (z.B. Kettlebell), Muskelaufbau oder Fitnesstraining im Allgemeinen auszufragen und sich neue Übungen zeigen zu lassen, die man auch zu Hause oder im Fitnessstudio nachmachen kann. Was beide Trainer gemeinsam haben ist ihre Sportbegeisterung und die Fähigkeit, andere zu motivieren und zu pushen. Genau diese Eigenschaften braucht ein guter Personal Trainer.

Das 1 zu 1 Coaching wirkt langfrisitig

Beide unterstützen mich dabei, mein Ziel – endlich richtige Liegestütze machen zu können (keine Frauenliegestütze), bzw. mich aus der Bauchlage nach oben zu drücken (die letzte Übung aus dem Fitness-Test) – zu erreichen. Diese Motivation begleitet mich auch nach Feierabend in meiner Freizeit und hilft mir dabei, ständig dran zu bleiben und mich auch fitnesstechnisch weiter zu entwickeln.

Somit wirkt die Trainingsinsel bei mir sogar noch langfristig nach. Durch die regelmäßig durchgeführten Fitnesstests sieht man ganz genau, wo man steht und in welchen Bereichen noch Defizite herrschen (Kraft? Beweglichkeit? Schultern? Rumpf? Beine?)

Heute habe ich gelesen, dass die Kooperation mit der Fitnessinsel noch um mindestens ein weiteres Jahr verlängert wurde. Dafür bin ich sehr dankbar und ich hoffe, dass sich weiterhin so viele Kollegen die Zeit nehmen, etwas für ihre Gesundheit zu tun, fit zu bleiben oder zu werden, sich Ziele zu setzen (das hilft ungemein) und auch zu erreichen.

Es ist so einfach und kostet nichts – außer ein wenig Zeit und Motivation.

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